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„Von Oktober bis Ostern” lautet die Empfehlung für Winterreifen.

Eine generelle Winterreifenpflicht gibt es nicht, doch in der Version der Straßenverkehrsordnung aus 2010 wird genau beschrieben, was unter „winterlichen Wetterverhältnissen” zu verstehen ist: Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte. Der Gesetzgeber schreibt vor, dass ein Kraftfahrzeug bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte nur mit Winter- und Ganzjahresreifen mit M+S-Kennzeichnung gefahren werden darf. Im Laufe der nächsten Jahre wird mit einer neuen Definition der Winterreifen gerechnet.

Wer bei „Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte” mit Sommerreifen unterwegs ist, riskiert ein Bußgeld.

Kommt es wegen der Benutzung der Sommerreifen zum Unfall, kann es zur erheblichen Leistungskürzung der Kaskoversicherung wegen grober Fahrlässigkeit (§ 81 VVG) kommen.